Es gibt Momente, in denen einem das Universum zuflüstert: "Tu es. Und zwar jetzt." Und manchmal meint es damit… einen Kürbis lobpreisen.
Ja, richtig gelesen. Während draußen der erste Februartag seine graue Decke über alles legt und die Welt kollektiv so tut, als wären Farben ein Gerücht, steht plötzlich dieser leuchtend orangefarbene, vollkommen geformte Kürbis in meiner Küche. Fotogen wie ein Model und geschmacklich sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Natürlich musste ich ein Foto von dieser simplen Schönheit machen.
Natürlich musste ich es teilen.
(Und natürlich musste ich mich fragen: Ist das jetzt eigentlich ein Gemüse? Oder Obst? Fruchtgemüse? Ein netter Dämon aus der Cucurbita-Dimension? Die Antwort: Whatever. 😅)
Denn manchmal geht es nicht um Kategorien, Logik oder Saisonkalender. Manchmal geht es einfach darum, dass ein Kürbis im Februar auftaucht und sagt: "Mach was aus mir."
Und ich? Ich habe mich entschieden, ihn schlichtweg zu feiern. Unseasonal. Unvernünftig. Unverschämt orange.
Vielleicht ist das die wahre Magie des Alltags: kleine, völlig absurde Momente, die uns daran erinnern, dass Freude nicht geplant werden muss. Dass Ästhetik keine Jahreszeit kennt. Und dass ein Kürbis im Winter genauso willkommen ist wie ein Fünkchen Chaos in einer ansonsten zu perfekt-ordentlichen Woche.
Also hier ist er: Der schönste und erstaunlichste Februar-Kürbis, den ich je gesehen habe. Warum? Weil ich's kann. 😉 Und weil's Spaß macht. 😄🧡
Kommentar hinzufügen
Kommentare